Ortsteil Amperpettenbach

Amper­pet­ten­bach ist erst seit der kom­mu­nalen Neuord­nung in Bay­ern zum 1. Jan­u­ar 1972 ein Ort­steil der Gemeinde Haimhausen. Bis 1971 war Amper­pet­ten­bach eine eigen­ständi­ge Gemeinde. Amper­pet­ten­bach wurde mit den Gemein­de­teilen Hör­gen­bach, Obern­dorf und Wes­t­en­dorf damals nach Haimhausen einge­mein­det. Die Ort­steile Gänsstall und Sulzrain wur­den nach Hebertshausen umgegliedert.

Der Ort wird 772 als Pet­inpah urkundlich erwäh­nt. Der Name des Ortes leit­et sich aus dem Althochdeutschen ab und bedeutet Sied­lung am Bach des Pet­to. Erst seit dem 18. Jahrhun­dert ist der Name Amper­pet­ten­bach in Ver­wen­dung zur Unter­schei­dung vom unweit liegen­den Lan­gen­pet­ten­bach bei Markt Inder­s­dorf.

An Amper­pet­ten­bachs Geschichte erin­nern im Heimat­mu­se­um unter anderem 2 Amtsmedaillen. Sie zeigen auf der Vorder­seite ein Por­trait des let­zten Bay­erischen Königs Lud­wig III., der von 1913 bis 1918 regierte. Damit fall­en die Medaillen in die Amt­szeit des Bürg­er­meis­ters F.X. Past aus West­ern­dorf, dessen Amt­szeit von 1906 bis 1919 dauerte.